genotropin
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Aus: Zwiesel
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06.12.2004 20:19
Trenbolon ist die Nummer Eins unter den Wettkampfsteroiden... Die mögliche körperliche Veränderung, welche man hiermit innerhalb weniger Wochen erlangen kann, ist so beträchtlich, dass es schockierend ist...für Andere."
Trenbolon ist eines der interessantesten und effektivsten Steroide, welche je hergestellt wurden. Es hat den Ruf dramatische Erfolge in Kraft- und Muskelmassezuwachs zu erzielen.(1) Zusätzlich aromatisiert es nicht zu Östrogen und verringert daher das Risiko der Flüssigkeitsretention und des Aufschwemmens.
Aber warum ist Trenbolon so gut? Weil es sogar anaboler als Testosteron ist! Außerdem erhöht es die Spiegel anderer anabolen Hormone. Als ein Analog von Testosteron ist es 10 – 50 mal aktiver im menschlichen Körper als Testosteron selbst.(2) Rancher haben festgestellt, dass es Rindvieh zugleich massiger, aber jedoch auch magerer macht. So nahmen Stiere, denen Trenbolon Acetat implantiert wurde, 30 Pfund mehr zu als die Stiere, denen keine Implantate eingesetzt wurden.(3) Rinder sind Säugetiere, ebenso sind es Bodybuilder, daher ist die Chance hoch, dass wenn es bei Rindern wirkt, es auch bei uns wirkt!
Noch besser ist jedoch, dass es nicht nur anabol ist, sondern dass es auch die Spiegel anderer Hormone erhöht. Wissenschaftler haben festgestellt, dass es GH, IGF-1 und FGF ( Fibroblast Growth Factor) und die Sensibilität der Satellitenzellen (unreife Muskelzellen) zu IGF-1 und FGF erhöht. Die Probanden nahmen an Muskelmasse zu und haben zugleich Fett abgebaut.(4)
Die Nebenwirkungen sind ähnlich denen der anderen Steroide und wenn man die Wirksamkeit von Trenbolon in Betracht zieht, hat es ein gutes Wirkung / Nebenwirkungs-Verhältnis. Zu den Nebenwirkungen, die auftreten könnten, gehört der übliche Haarausfall und Akne, aber da es nicht zu DHT konvertiert wird, fallen diese gering aus. Trenbolon ist bekannt dafür, User aggressiver zu machen, aber da es meist in Kombination mit anderen Steroiden benutzt wird, sind dies nur Mutmaßungen. Wie auch andere Steroide, kann es zu eine Erhöhung des Cholesterinspiegels führen und die Leber wie auch Nieren belasten. Wie auch Bill Roberts im Update des World Anabolic Review (WAR) eingestand, sind die Berichte, dass Trenbolon toxisch für die Leber und Nieren wäre, übertrieben.
Es ist keineswegs toxischer als andere Steroide und dieser Mythos basiert auf Gerüchten, nicht auf Fakten. Mehrere Bodybuilder haben ihre Leberfunktionswerte testen lassen und es konnten keine ernsthaft erhöhten Werte festgestellt werden.(5)
Es gibt Hinweise dafür, dass Trenbolon an die Progesteronrezeptoren binden kann und Gyno bei Benutzern auslösen könnte. Hier ist jedoch bewiesen, dass Winstrol diese durch Progesteron induzierte Gynekomastie reduzieren kann und auch bei Anadrol 50 verwandter Gyno helfen könnte.(5)
Ehemals als Trenbolon Hexahydrobenzylcarbonat in Negma’s Parabolan erhältlich, so ist es momentan nur als Trenbolon Acetat als Veterinärprodukt in Finaplix und Component T-H erhältlich. In diesem Fall ist Trenbolon an Acetat, welches auch als Essigsäure bekannt ist, gebunden. Heutige Versionen von Parabolan sind höchstwahrscheinlich Fakes.
Es ist zwar möglich, Trenbolon Acetat über Veterinärmedizin-Vertriebe zu erwerben, jedoch werden solche Bestellungen von der FDA verfolgt.(6) Zusätzlich sind viele der Methoden, welche angewandt werden, um diese Verbindung für das Injizieren vorzubereiten, primitiv und vielleicht sogar gefährlich.(1) Das betrifft auch die berüchtigte Dan Duchaine Methode, bei der Methylalkohol benutzt wird, um die Pellets aufzulösen um dann das Ganze zu filtern. Das Trenbolon Acetat wird dann mit DMSO auf die Haut aufgetragen. Methylalkohol ist jedoch sehr toxisch und kann Blindheit verursachen. Außerdem kann DMSO auch andere Stoffe, so wie z.B. Bakterien, welche sich unter den Fingernägeln des Benutzers verbergen, unwissentlich durch die Haut schleußen. Zusätzlich ist die Fähigkeit von DMSO, das Trenbolon durch die Haut schleußen zu können, fragwürdig! Das liegt an der Größe des Moleküls, dessen molekulares Gewicht klein genug sein muss, um es durch die Haut passieren zu lassen. Andere Methoden beinhalten das Mahlen der Pellets und Vermischen mit Propylenglykol oder Öl. Dieses Gemisch injiziert man dann. Da man mit dieser Methode auch den enthaltenen Klebstoff und Bindungsmittel mit injiziert kann man jedoch ebenso gut eine Implantationspistole kaufen und sich, wie man es bei Vieh auch macht, die Pellets ins Ohr schießen.
Acetat ist eines der kurzlebigsten Ester, daher sind häufige Injektionen üblich. Dosierungen von 30mg bis 75mg täglich oder jeden zweiten Tag (EOD) sind angebracht. Manche gehen bis auf 150mg EOD hoch, währenddessen aber anscheinend kein signifikanter Anstieg der Nebenwirkungen bemerkbar ist.
Auf dem Schwarzmarkt gibt es jede Menge Fälschungen die bis zu $400 für 50ml Lösung mit 30mg/ml kosten. Trenbolon Acetat wurde ehemals als Veterinärprodukt von Roussel, Frankreich (Finaject) und von Hoechst AG, Groß Brittanien (Finajet) hergestellt; beide Produkte enthielten 30mg/ml. Jedoch wird seit 1987 keines dieser Präparate mehr hergestellt. Eine der Fälschungen, eine Kopie von Finajet, enthielt laut Laboranalyse lediglich eine kleine Menge Testosteron Enantat.(1) In Anbetracht von Sterilität sowie Toxikose können solche Fälschungen äußerst gefährlich sein.
Es gibt jedoch auch einige seriöse Quellen, welche echtes sowie steriles Trenbolon Acetat aus Viehimplanten herstellen. Diese benutzen ungefährliche pharmazeutische Lösungsmittel um den Wirkstoff von Klebstoffen und Bindungsmitteln zu trennen. Da eine Oxidation der einzelnen Bestandteile eine Problematik darstellt, ist das Timing der einzelnen Herstellungsprozesse äußerst kritisch. Nach dem Filtern / Trennen wird das Steroid in pharmazeutischem Öl suspendiert, welches danach, um alle Verunreinigungen zu entfernen, durch einen bakteriostatischen Filter gegeben wird. Um eine vollständige Sterilisierung zu gewährleisten, werden dann noch mehrere Erhitzungs / Abkühlungs-Zyklen verwendet. Dannach werden, um eine zukünftige Kontamination auszuschließen, die Fläschchen luftdicht verschlossen.
1. World Anabolic Review. 1996. Grunding, P; Bachmann, M. MB Muscle Books. p. 124 – 127 & 228 – 231.
2. Neumann, F. 1975 Anabolic Agensts in Animal Production, FAO / WHO, p. 235 – 264.
3. Perry, T.C. et al. Effect of an Implant of Trenbolone Acetate and Ralgrow on Growth, Feed Efficiency and Carcass Composition of Holstein and Beef Steers. Journal of Animal Science. 69(3): 4696-4702.
4. Thompson, S.H. et al. Trenbolone alters the responsiveness of Skeletal Muscle Satellite Cells to Fibroblast Growth Factor and Insulin-like Growth Factor. Endocrinology. 124(4):2110-2117 (1989).
5. Personal Correspondence with Several Bodybuilders.
6. USDA. 33 (1):337-417 Title 21 – Food and Drugs.
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maschio
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06.12.2004 22:49
Aus chinesischen Laboratorien ist derzeit ziemlich wohlfeiles, reines Trenbolon-Acetat,wie auch Enanthat zu moderaten Preisen als Reinsubstanz zu beziehen.
[quote:179b5e1bb6] Es gibt jedoch auch einige seriöse Quellen, welche echtes sowie steriles Trenbolon Acetat aus Viehimplanten herstellen. Diese benutzen ungefährliche pharmazeutische Lösungsmittel um den Wirkstoff von Klebstoffen und Bindungsmitteln zu trennen. Da eine Oxidation der einzelnen Bestandteile eine Problematik darstellt, ist das Timing der einzelnen Herstellungsprozesse äußerst kritisch. Nach dem Filtern / Trennen wird das Steroid in pharmazeutischem Öl suspendiert, welches danach, um alle Verunreinigungen zu entfernen, durch einen bakteriostatischen Filter gegeben wird. Um eine vollständige Sterilisierung zu gewährleisten, werden dann noch mehrere Erhitzungs / Abkühlungs-Zyklen verwendet. Dannach werden, um eine zukünftige Kontamination auszuschließen, die Fläschchen luftdicht verschlossen. [/quote:179b5e1bb6]
Im Grunde genommen reicht es, die gemahlenen Finaplix-Pellets in iso-Propylmyristat (ich berichtete schon anderer Stelle darüber) zu lösen, grob zu filtrieren und mittels 0,2 Mikrometer-Membranfilter steril zu filtrieren. Ganz Ängstliche geben noch 10 % BenzAlk hinzu. Das Erhitzen von Trenbolon ist Unsinn, da dem Stoff die Hitze sehr schlecht bekommt. Ich habe eine kleine Menge Trenbolonacetat ein paar Wochen bei Raumtemperatur stehengelassen. Bei der Analyse fand man drei Umwandlungsprodukte. Der Ausgangsstoff war chemisch einwandfrei. Also wird Heißsterilisation den Stoff zerstören.
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